Letzten Monat erzählte mir eine Mutter eines Schülers beim Abholen, dass ihr Sohn seit er Klavier spielt, plötzlich anders an seine Hausaufgaben rangeht. „Er gibt nicht mehr sofort auf, wenn etwas schwierig ist“, sagte sie. „Er probiert es einfach noch mal.“
„Das freut mich“, antwortete ich ihr, „und gleichzeitig finde ich es sehr schade, dass die vielen positiven Auswirkungen von Musizieren immer noch häufig unterschätzt werden.“
Genau das erlebe ich auch im Unterricht.
Wenn ein Kind an einem Stück übt, das noch nicht klappt, lernt es etwas, das sich nur schwer in einem Schulfach vermitteln lässt: Dranbleiben, auch wenn der erste Versuch nicht funktioniert. Konzentration über einen längeren Zeitraum. Und ein Gefühl dafür, dass Fortschritt in kleinen Schritten passiert, nicht über Nacht.
Was sagt die Forschung dazu?
Eine große Studie aus Kanada mit über 100.000 Schülerinnen und Schülern fand, dass Kinder, die regelmäßig musizieren, in allen Fächern bessere Noten erzielten – egal ob Mathe, Sprachen oder Naturwissenschaften.
Ob das bei jedem Kind genauso ist, müssen wir hier nicht beweisen. Aber was auf jeden Fall gut belegt ist: Musikunterricht stärkt die soziale Kompetenz und das Selbstwertgefühl. Und genau diese Eigenschaften, nämlich Geduld, Frustrationstoleranz und Selbstvertrauen, wirken sich am Ende auch auf das Lernverhalten aus.
Mit anderen Worten: Musik macht aus niemandem über Nacht einen Einser-Schüler. Aber sie trainiert genau die Fähigkeiten, die in der Schule – und im Leben – wirklich zählen.
Bei Enjoy Music unterrichte ich Klavier, Saxophon, Klarinette, Blockflöte und Gesang, für Kinder und Jugendliche jeden Alters. Jedes Kind lernt in seinem eigenen Tempo, mit echter Freude am Fortschritt. Genau das, was den Sohn der Mutter dazu gebracht hat, bei seinen Hausaufgaben nicht mehr gleich aufzugeben.
Wenn Sie neugierig sind, wie Musik auch bei Ihrem Kind etwas bewegen kann, lade ich Sie gerne zu einer kostenlosen Probestunde ein.
📞 02244-939579
📧 info@musikschule-enjoy-music.de
Ich freue mich auf Sie.
Herzlichst,
Ihr Jürgen Quink
