Haben Sie schon mal darüber nachgedacht, das Spielen eines Instruments zu erlernen?
Sie haben vielleicht einen Lieblingsmusiker, der hervorragend Klavier spielen kann und den Sie bei jedem seiner Auftritte darum beneiden, dass er eins mit seinem Instrument ist? Oder Sie kennen jemanden in Ihrem Freundes- oder Bekanntenkreis, der immer von seinem Instrument schwärmt und viel seiner Freizeit damit verbringt?
Ich habe meine ersten Erfahrungen mit einem Instrument bei den Besuchen bei meiner Oma gemacht. Dort stand ein Klavier in einem Nebenraum zum Wohnzimmer und als ich es gesehen habe, wollte ich unbedingt darauf spielen.
Damals war ich stolze 4 Jahre alt 💪 und natürlich war die erste Berührung nur ein Geklimper ohne Sinn. Aber es hat mir total Spaß gemacht und bei jedem Besuch war mein erster Gang der ans Klavier. Ich habe mich schon immer vor den Besuchen darauf gefreut. Das große schwarze Instrument hat scheinbar einen gewaltigen Eindruck auf mich gemacht, denn heute kann ich mich immer noch an die Situation des ersten „Kennenlernens“ erinnern.
Als meine Eltern merkten, dass ich großen Spaß am Musizieren hatte, haben sie mich zum Musikunterricht angemeldet – allerdings zuerst für die Blockflöte 🪈. Klavierunterricht folgte später, denn damals (und zum Teil auch heute noch) wurde Anfängern meistens die Blockflöte als Einsteigerinstrument empfohlen. Ca. 4 Jahre später fing ich dann mit Klavierunterricht 🎹 an und nochmal einige Jahre später hat mich zusätzlich das Klarinette- und Saxophonspielen 🎷 gereizt.
Dass daraus später einmal mein Beruf werden würde, habe ich zu diesem Zeitpunkt aber nicht vermutet.
Mein Wunsch damals war es, das Instrument irgendwann mal so zu beherrschen, dass ich beim Spielen vollkommen entspannen kann und mich die Musik, die ich selbst spiele, glücklich macht, ohne dass ich mich ständig darauf konzentrieren muss, den richtigen Ton zu treffen. Es hat mir Spaß gemacht, die Techniken zu erlernen, die unterschiedlichen Griffe für die verschiedenen Töne und die Eigenarten meines eigenen Instruments kennen zu lernen.
Ja, so sieht es nämlich aus, jedes Instrument ist individuell, so wie es auch die Menschen sind, die es spielen. Deshalb spielt auch jeder Musiker am liebsten auf seinem eigenen Instrument und das auch meistens so lange, bis es fast auseinanderfällt und wirklich keine Reparatur mehr möglich ist. Es entwickelt sich eine Art von Liebe und darum kämpft man natürlich bis wirklich nichts mehr geht 😊
Jetzt wissen Sie, wie ich zum Musizieren gekommen bin.
Nun höre ich aber immer wieder einige Vorurteile rund um das Thema Instrument erlernen, mit denen ich in meinen Beiträgen gerne einmal aufräumen will.
Heute beginne ich mit dem Mythos „Man muss doch Talent haben, um ein Instrument spielen zu können“.
Ich sage dazu mal „Jein“. Talent und eine gewisse Musikalität helfen bestenfalls dabei, dass das Lernen etwas schneller geht, aber viel wichtiger sind Spaß an der Sache, Engagement, gezieltes Üben und Durchhaltevermögen (was man übrigens sehr gut über die Zeit des Instrumentalunterrichts lernt). Denn allein durch Talent und ohne die Bereitschaft, sich regelmäßig mit dem Instrument auseinanderzusetzen, kommt man nicht weit.
Wie bei vielen anderen Dingen auch, kommt es weit mehr auf die anderen oben genannten Eigenschaften an, denn Musikalität ist erlernbar, so wie auch jede andere Tätigkeit erlernbar ist.
Wenn Ihnen Musik guttut und Sie Ihre Verbindung zur Musik vertiefen möchten, melden Sie sich gerne bei mir zu einer kostenlosen Probestunde. Sie können bei mir das Spielen von Blockflöte, Klarinette, Saxophon und Klavier erlernen. Und wenn Sie lieber Ihre Stimme als Instrument einsetzen möchten, ist auch Gesangsunterricht bei mir möglich. Der Spaß am Instrument und am Musizieren stehen dabei immer im Vordergrund.
Ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme unter 02244-939579 oder info@musikschule-enjoy-music.de
P.S.: In diesem Beitrag erzähle ich Ihnen etwas darüber, wie Sie die hohen Preise der ersten Anschaffung eines Instruments umgehen können.
